Lexikon:Schallortungssystem

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                                      Schallortungsystem der Wale

Die Wale haben ein hervorragendes funktionierendes Schallortungssystem entwickelt, mit dem sie(ähnlich wie die gleichfalls zu den Säugetieren zählenden Fledermäuse in der Luft) sogar kleine (Beutetiere aufspüren und exakt anpeilen können. Zudem dient dieses "Sonar" der Orientierung. Es arbeitet mit Schallsignalen bis zur einer Frequenz von 280 Kilohertz; dieser "Ultraschall" liegt weit außerhalb des menschlichen Hörbereichs, der bis 48 Kilohertz reicht .Mit Hilfe von Unterwassermikrofonen und speziellen Geräten können Tontechniker diese Laute für uns wahrnehmbar machen. sie hören sich an wie schnelles Klicken. Zwischen fünf und fünfhundert klicklaute folgen pro Sekunde aufeinander. Erzeugt wird der Schall vermutlich im Nasengang: Dort gibt es mehrere enge stellen; blasen die Wale Luft im scharfen Strom hindurch, gerät sie in Schwingungen. Wahrscheinlich können sie eine kleine Luftmenge immer wieder durch die Engstellen hin -und -herpressen und so auch während längerer Tauchgänge ohne Luftverschwendung Töne erzeugen. Im Kopf der Zahnwale liegt auf der Stirn und der Schnauze eine große Rundliche Masse aus fettem großem rundlichem Masse aus Fetten "Fettlinse" deren Bedeutung lange völlig rätselhaft war. Inzwischen nimmt man an, dass diese Melone als "akustische linse" die Ultraschallwellen nach vorne bildet. Tiere, Felsen die Wasseroberfläche und der Meeresboden verändern und reflektieren diese "akustischen Radersignale" in unterschiedlicher Art. der Wal fängt die Echos mit seinen hintern den Augen liegenden ohren auf,und das Gehirn formt daraus ein Bild der Umgebung. Dieses Schallortungssystem arbeitet außerordentlich präzise. Wie man von in Gefangenschaft gehaltenen Delphinen weiß, können sie damit noch millimeter feine Drähte mit Wasser orten und zwei Kugeln unterscheiden, deren geringen Unterschied im Durchmesser wir mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrnehmen. Wahrscheinlich erkennen sie schon auf große Entfernung Freund und Feind, spüren Fischwärme auf, und das echo verrät manches über Größe, Art und sogar Gesundheitszustand ihres Gegenübers. Schallwellen dringen ins Innere des Körpers ein und vermitteln dem Delphin möglicherweise eine Art "Röntenbild". Unglücklicherweise können viele Wale wie auch Seevögel, Schildkröten oder Robben nicht die in der Moderne Fischerei verwendeten Kunsstoffnetze erkennen. daher muss Jahr für Jahr Millionen von Tieren elendig in solchen Netzen ertrinken.

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